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Starke Mannschaftsleistung in Rodgau

Rodgau Team

Bestbesetzung am Start und einige Unterstützer vom Tria Team; Tobi, Peter, Markus, ich, Bernie, Marcel, Max, Robert (v.l.n.r.)

Saisonfinale in Rodgau. Beim letzten Rennen unserer Mannschaft in der dritten Hessenliga wollten wir es nochmal wissen. Mit Markus Becker, Robert, Marcel und Bernie wollten wir den dritten Platz in der Tabelle verteidigen.

Im Wasser lief es bei mir gut, ich hatte von Anfang an einen guten Wasserschatten, war mit zwei weiteren Schwimmern bis zum Ende beisammen – 2 Minuten hinterm Führenden, einem Ausnahmeschwimmer. Nach 17:28 Minuten war die erste Disziplin schon zu Ende und die Schwimmstrecke somit wohl 100m zu kurz.

Der Wechsel lief gut und ich stieg als Erster von uns dreien aufs Rad. Nachdem der Führende sich verfahren hatte war ich zwischenzeitlich sogar an Rang eins – ohne das zu wissen. Doch irgendwie lief es nicht so richtig. Am Vorderrad hörte ich die ganze Zeit ein leichtes Klacken, der Druck, den ich aufs Pedal brachte, schien sich kaum in Vortrieb bemerkbar zu machen. Gestern erst hatte ich den neuen Schlauchreifen aufgezogen, scheint mir nicht besonders gut gelungen zu sein 😉

Mit meiner gefühlt besten Radleistung des Jahres (Leistung im Sinne von Watt) war’s auf dem flachen Kurs dann nicht mal ein 40er Schnitt – dennoch lag ich noch auf Rang zwei. Meine Zehen waren beim Wechsel immer noch gefrohren vom kalten Wasser und so fühlten sich die ersten Lauf-Kilometer auch etwas befremdlich an. Am Wendepunkt hatte mich erst ein weiterer Athlet überholt und ich sah nun endlich auch, wo die Teamkollegen so lagen. Und das gefiel: Alle waren recht nah bei einander und relativ dicht an mir dran. Es zeichnete sich eine gute Team-Platzierung ab.

Rodgau Trophäen

Trophäen-Sammlung unserer Mannschaft in Rodgau

Im Ziel konnte ich mich dann erstmal über meinen dritten Platz und eine neue Bestzeit auf der Olympischen Distanz freuen: 2:03:06. Schade, dass ich auf dem Rad Zeit liegen lassen musste, da war sogar mehr drin. Bernie kam nach 2:04:45 rein, Robert und Marcel nach 2:08, Markus nach 2:10. Alles richtig gute Zeiten und Platzierungen. Belohnt wurden wir dafür mit dem zweiten Platz in der Tageswertung und dem dritten in der Gesamtwertung der 3. Hessenliga – und dafür je einem Scheck. Robert hat noch den zweiten Platz in der U23-Wertung der Liga belegt und vervollständigt unsere üppige Trophäen-Sammlung.

Jetzt grübel ich mal darüber, was genau mit meinem Vorderrad nicht stimmt. Es ist zwar bei jeder Umdrehung irre laut, optisch ist aber nicht wirklich was zu erkennen, außer dass der Schlauch nicht perfekt zentriert ist. Bis Hanau muss ich das auf jeden Fall hinkriegen, dort will ich in einer Woche meinen Podiumsplatz behaupten.

Bike-Fitting bei der Velozeit

Die letzten zwei Wochen lief’s leider gar nicht gut. Das Trainingslager hat mir wohl doch mehr zugesetzt, als ich vermutet hatte und so kamen Sprunggelenksschmerzen beim Laufen und Knieprobleme beim Radfahren. Das ist natürlich auch der hohen Gesamtbelastung geschuldet, aber sicherlich nicht ausschließlich. Höchste Zeit an einer weiteren Stellschraube der Leistung zu drehen – am Bike-Fitting. Dafür ging es heute durch die Empfehlung eines Kollegen nach Hanau zur Velozeit zur Radbiometrie mit allem drum und dran.

Auf der Hinfahrt das gleiche Bild, wie bei der letzten Ausfahrt. Sobald ich auf die Auflieger gehe fangen die Knieschmerzen im linken Knie an :(. Na gut, sollte ja keine Leistungsdiagnostik werden, sondern eine Radanpassung an meinen Körper.

Bevor ich aufs Rad durfte ging ich mit Dirk – selbst begnadeter Radfahrer – eine Liste an Punkten durch, die für die Biometrie entscheidend sind. Das umfasste anfangs Dinge wie bekannte Defizite, aktuelle und vergangene Schmerzen und natürlich meine Ziele. Anschließend wurde es praktischer und wir führten einige Beweglichkeitstests sowie einen Fußgewölbeabdruck durch. Ich scheine im Training schonmal einiges richtig zu machen. Keine Fehlstellungen oder Muskelverkürzungen, eine großteils überdurchschnittliche Beweglichkeit und auch normal gewölbte Füße. Einziges Makel war eine Beinlängendifferenz von einem halben Zentimeter, was aber auch voll im Normbereich ist. Für das Fußgewölbe habe ich nach dem Fitting mal Carbon-Einlagen ausprobiert, damit die gesamte Fußsohle Kraft überträgt. Ein ungewohntes Gefühl, den ganzen Fuß auf der Sohle zu spüren, aber kann durchaus noch was bringen.

Nun wurde mein Rad vermessen und ich durfte ein wenig treten. Dirk fiel dann direkt auf, dass mein Kniewinkel zu klein ist. Die Messwerte hab ich nicht mehr im Kopf, aber das Winkelmaß bestätigte seine Einschätzung und wir gingen mit dem Sattel ein Stück nach oben. Wieder treten. Wieder messen. Wieder hoch. Treten. Messen. Hoch. In kleinen Schritten hoben wir den Sattel insg. um fast zwei Zentimeter an, was verdammt viel ist. Das tolle daran: Vorher hatte ich ab der ersten Umdrehung direkt Knieschmerzen, wenn ich in die Aero-Position ging. Jetzt überhaupt nicht mehr! Ich war echt verblüfft, dass selbst der akute Schmerz dadurch weg ging! Hoffentlich bleibt das so.

Anschließend stellten wir den Lenker noch maximal hoch, die Überhöhung von 16,5cm ist aber dennoch krass. Die nächsten Einheiten werden zeigen, ob meine Lendenwirbelsäule damit zurecht kommt oder ich einen anderen Vorbau brauche. Obwohl ein anderer Vorbau vermutlich Sinn macht wurde hier zu keiner Zeit versucht mir etwas aufzuschwatzen. Das hab ich bei anderen Bike-Fittern auch schon anders gehört.

Mein Fazit:

Dirk hat sich viel Zeit genommen um mir alles zu erklären, auch wie ich die Position über die Saison noch anpassen kann. Videos von der Position eingangs und ausgangs hat er auch gemacht, die sind nur leider zu groß um sie hier hochzuladen, sorry :( Ob die Kraftübertragung und die Aerodynamik nun besser sind, lässt sich natürlich salopp schwer sagen, aber allein die Tatsache, dass ich mit der neuen Position weniger Schmerzen habe, waren die 100€ wert! Schließlich bringt Training immer noch am meisten Form und das geht jetzt hoffentlich bald wieder 😉 Jetzt werd ich versuchen mich selbst zu zügeln und langsam an die neue Position zu gewöhnen.

Weihnachtsgrüße :)

Wieder sind drei Wochen vergangen seit meinem letzten Eintrag. Viel zu tun momentan. Dafür auch umso mehr zu erzählen, also eins nach dem anderen:

Nikolauslauf: Zwei Tage nach Nikolaus ging es zum ersten 10er diesen Winter. Robert hatte Samstag mal wieder vorgelegt, mit einer überragenden 39:35 und damit das erste Mal unter 40! Auch Alex B. traf die 40 genau. Für mich war klar, da komm ich nicht ran – die Jungs haben mich überholt. Aber darauf kommt’s erst im Sommer an, wichtig war mir erstmal zu sehen, wie ich mich im Vergleich zu letztem Jahr schlage. Beim Lauf dann die sensationelle Feststellung: Training wirkt! Die Muskulatur hätte wesentlich mehr hergegeben, aber das HKS war am Limit. Da ich momentan keinerlei Tempotraining, aber viel Krafttaining mache, eigentlich genau so, wie es sein sollte. Die Zeit war mit 41:50 auch etwas schneller als letztes Jahr, somit alles im Lot.

Neues Rad: Nachdem die Finanzierung geklärt ist haben Robert und ich uns auf ein neues Rad geeinigt und bestellt! Preislich ist Planet X einfach unschlagbar und somit haben wir dort zugeschlagen. Mehr dazu, wenn die Räder da sind. Der Service ist jedenfalls schonmal top! Da mein Rad etwas später als erwartet zusammengebaut wird, gibt es als „good will“ gratis Dura Ace Pedale (Marktpreis momentan 160€)! 160€ für 7 Tage Radtrainingverzug – klingt fair :)

Bahnrad: Vor zwei Wochen war die Bahn durch die Kälte zu nass, um darauf fahren zu können. Erst war ich enttäuscht, doch wir durften mit den Bahnrädern dort auf freien Rollen fahren. Ich kannte bislang nur feste Rollen, bei denen das Hinterrad eingespannt wird. Bei einer freien Rolle stellst Du Dein Rad wirklich nur auf drei Rollen und fährst darauf, ohne Halt von links und rechts, auf der Stelle. Klingt schwierig? Ist es am Anfang auch. Aber alles war schwer fällt, bringt einen weiter 😉 Ich habe auf jeden Fall gemerkt, dass ich vorher zu unruhig im Sattel saß, und das lässt dich die Rolle bei jedem Tritt spüren. Richtig sauber läuft es erst, wenn der Fahrer ruhig sitzt, schnell fährt und einigermaßen rund tritt. Insofern war der Lerneffekt in dieser Stunde für mich gigantisch und es hat sich gelohnt, es auszuprobieren! Die letzten zwei Mal konnten wir dann wieder auf die Bahn. Gestern sind wir mal zu viert richtig lang gekreiselt, da merkt man erstmal, was Windschatten ausmacht. Puls vorne: 160. Puls hinten: 130.

Der Helm ist wieder da: Während wir nach den gestohlenen Rädern weiter Ausschau halten, hat zumindest der Helm seinen Weg zurück zu mir gefunden. Der Bauhof hat ihn bei Heckarbeiten an der Feuerwehr in unserer Straße gefunden. Er hat dadurch einige Kratzer, ganz offensichtlich von der Hecke, und ich werde ihn wohl neu lackieren müssen. Aber zumindest funktional hat er nichts abbekommen und ich kann ihn weiter nutzen! :)

Als nächstes: geht es über Weihnachten und Silvester in die Heimat! Euch allen frohe Festtage!

Fahrräder gestohlen!!

Traurig, dass ich mich mit so einem unschönen Thema wiedermelden muss: Gestern Abend wurden uns aus der Garage unsere drei Triathlonräder gestohlen! Fotos sind unten, für Hinweise jeglicher Art bin ich dankbar!

Finderlohn 500€ für einen Hinweis, der uns die Räder wiederbringt!

0177 – 6314612

Orbea Ordu + Helm

Orbea Ordu Gold 2 Markus, RH57, Orba Lite Laufräder

 

Merida Warp 5 Markus

Merida Warp 5 Markus, RH 56, neue Laufräder, Umgebaut auf 9fach-Schaltung

Merida Warp 5 Robert

Merida Warp 5 Robert, RH 54

Optimum Helm

Optimum Helm, Unikat, selbstlackiert, Original war ein Bell Meteor II

 

Klares Ziel vor Augen

Der Quarterman naht, nur noch 8 Tage! Seit gestern wird im Schwimmbad auch endlich Wasser ins Becken gelassen und somit wird es wie erhofft ein Triathlon, DANKE! :) Damit ist das Ziel, wie ich es auch vor der Saison formuliert habe, klar: Ich will gewinnen!

Zugegeben, ich hätte nicht die Form einen Alex Nikolopoulos zu schlagen und so spielt es mir gut in die Karten, dass er dieses Jahr nicht startet. Es wird dennoch sicher ein verdammt hartes und enges Rennen und an dem Tag muss einiges passen, damit ich gewinne. Ich denke die Form stimmt, ich fühle mich gut trainiert und vor allem auch mal gut erholt.

Morgen um 09:30 steht der letzte Form-Test in Büdingen an. Hier werden auch 950m geschwommen, 38km Rad mit knapp 600 Hm gefahren und 10km gelaufen. Wenn das in Bruchköbel klappen soll, muss ich morgen auch zu einer Top-3-Platzierung im Stande sein! Von Volker habe ich heute noch meine neue Brille bekommen. Wieder eine Rudy Project, aber in Blau-Schwarz, selbstverständlich perfekt auf den Helm abgestimmt. Fotos seht ihr dann morgen bei den Wettkampffotos! :)

Helmumlackierung: Die Arbeit hat sich gelohnt!

neues Design

Altes Design

Altes Design

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus Alt mach Neu – ich habe das Osterwochenende genutzt um mich einem Projekt zu widmen, dass ich schon eine gefühlte Ewigkeit plane, bislang aber an der schwierigen Umsetzung scheiterte. Nach dem neuen Wettkampfoutfit letztes Jahr plane ich schon lange mein Wettkampfmaterial dem Corporate Design von OPTIMUM anzupassen. Doch mit Lack kaufen und einfach drübersprayen ist das leider nicht getan. Helm-Lackierung-Für-Dummies-Videos findet man im Netz leider auch nicht. Also habe ich viel recherchiert, gelesen und vor allem gezweifelt. Eine eindeutige Abfolge der Arbeitsschritte gibt es kaum. In diesem Blog-Eintrag seht ihr nun die Schrittfolge für die ich mich entschieden hab und was dabei rausgekommen ist :)

Ihr merkt schon, mit diesem Artikel will ich mich nicht nur der Darstellung des Ergebnisses für meine Freunde und andere Interessierte widmen, sondern auch potentiellen Nachahmern. Ich hoffe ich kann hier einige Tipps aus meiner Erfahrung weitergeben und euch auch die „Angst“ davor, dass etwas schief geht, nehmen. Wer also den Ablauf nicht so genau zu wissen braucht, kann den ein oder anderen Satz überspringen und sich dennoch denke ich an den Bildern erfreuen! :)

Skizze vom Helm

Am Anfang stand natürlich eine Skizze, die ich anhand meines jetzigen Helms gezeichnet habe. So oder so ähnlich sollte das am Ende mal aussehen, plus Schriftzug. Nach dem Anfertigen der Skizze vergingen erstmal einige Monate mit der Suche nach entsprechendem Material: möglichst ein Acryllack auf Wasserbasis, der für Kunststoffe, sowie Metall geeignet ist, in dem von mir benötigten Blau-Ton verfügbar ist, Schweiß, Regen und Hitze aushält und außerdem von der gleichen Marke wie Grundierung und Klarlack. Achja und natürlich als Spray, nicht als Farbtopf. Ihr könnt euch schon denken, dass ich das so nicht alles gefunden habe. Es wurde dann ein kunststofftauglicher Acryllack auf was für einer Basis auch immer. Die anderen Materialien waren aber von anderen Marken und somit hatte ich doch etwas Angst bzgl. der Verträglichkeit…

Grundierter Helm

Und los geht’s: Bevor ich angefangen habe am Helm irgendwas zu machen habe ich erstmal den Innenraum, die Belüftungsschächte und alle Ränder so sauber wie möglich abgeklebt (Mit Kreppband und Zewa), was allein schon ein paar Stunden gedauert hat. Einerseits um einen sauberen Farbübergang zu haben, andererseits um den Innenraum vor giftigen Dämpfen zu schützen – wer weiß, wie das Material reagiert! Danach also Bell- Aufkleber ab und den alten Lack abschleifen. Hier wurde mir ein Nassschleifpapier mit 400er Körnung empfohlen. Damit kann man nichts kaputt machen, dafür dauert’s aber ewig. Anschließend kann der Helm dann grundiert werden, um eine gute Haftbarkeit für die folgenden Farbschichten zu schaffen.

Weiße Lackierung mit Abklebung

Diese Grundierung habe ich am nächsten Tag dann wiederum leicht angeschliffen, damit die erste Farbschicht gut drauf bleibt. Hier reicht aber wirklich ein „anschleifen“, wohingegen ich vorher wirklich versucht habe so viel von der alten Lackschicht wie möglich runter zu kratzen – der Helm soll ja nicht 100g schwerer werden 😉

Dann folgte die erste Farbschicht. Ich fing mit Weiß an, da ich hier aufgrund der Schriftzüge am Feinsten abkleben musste. Hier fiel es mir schon schwer, die Farbe einheitlich dick aufzutragen und es bildeten sich vorne kleine Klümpchen. Gut, dass es nicht die letzte Schicht war und so habe ich mich einfach dazu entschieden, vorne kein Weiß zu lassen, sondern Blau.

Abgeklebter und angeschliffener Helm

Nach wiederum einem Tag Trocknungszeit folgte das Abkleben aller Stelle, wo am Ende Weiß bleiben sollte – mit wunderschöner Lila Klebefolie, die Maria noch übrig hatte.

An allen Stellen, die nicht abgeklebt sind, habe ich den Helm dann wieder angeschliffen. Diesmal mit einer 1200er Körnung, nachdem ich auf die 2000er keine Lust mehr hatte, also nach zwei Minuten immer noch keine Veränderung zu erkennen war. Damit ging es dann einigermaßen, wenn ich viel Wasser verwendet habe. Allerdings musste ich an den Kanten der Abklebungen stark aufpassen, nicht überall die Folie mit abzuschleifen.

blaue Lackschicht

Dann kam die blaue Lackschicht drüber. Die Aufkleber schimmern nur noch leicht durch und ich begann mir Sorgen zu machen, ob ich sie am Ende überhaupt noch abkriege ohne den kompletten Lack zu zerkratzen.

Da ich bei ca. 0-5° C lackiert habe ist die Farbe wesentlich schneller getrocknet als auf der Dose stand. Ich habe immer knapp einen Tag gewartet, aber ich denke 4 Stunden hätten sogar gereicht.

Bei der Arbeit =)

 

Am nächsten Tag kamen dann also die nächsten Aufkleber drauf und ein erneutes Anschleifen.

Hier noch ein Foto von mir beim Sprayen auf unsrem Balkon :) Ohne professionellen Mundschutz, dafür mit Halstuch und Schutzbrille – immerhin.

mit Schwarz-blauer Lackierung

 

 

Beim Lackieren von Blau auf Weiß hat mir der Übergang der Farben sehr gut gefallen und so entschied ich mich auf dem fertigen Helm auch einen solchen Farbverlauf zu sprayen. Somit habe ich nicht komplett Schwarz drüberlackiert, sondern vorne und hinten freigelassen bzw. einen Übergang gesprayt. Dieser Übergang ging wirklich sehr unkompliziert und kann zur Nachahmung nur empfohlen werden!

 

Folie abgezogen und poliert

Wiederum nach einer Nacht habe ich dann die Folie abgezogen. Ich war verdammt erleichtert, dass es wirklich gut ging. Lediglich ein Teil des Klebers ist auf dem Helm geblieben, was die weißen und blauen Stellen ziemlich unrein wirken ließ. Am Ende hat’s dann der gute alte Allzweckreiniger richten dürfen und der Helm glänzte.

Die Lackschicht war unter den abgeklebten Teilen nun natürlich minimal tiefer als auf dem schwarzen Teil. Um das auszugleichen und um den Helm und seine Farbe zu schützen folgte als letzter Schritt noch ein Klarlacküberzug.

Helmvorstellung bei Volker

Das Abziehen der Luftröhrenabklebungen ging dann problemlos und so konnte ich endlich meinen fertigen Helm bewundern. Auch Volker hat nicht wenig gestaunt, als ich gestern mit dieser netten Überraschung im Geschäft von OPTIMUM auftauchte 😀

 

 

 

 

 

Neuer Helm mit passender Sportbrille

Natürlich hat er dann direkt meine rote Brille beanstandet und wir haben – zumindest für’s Foto – was passendes von Oakley gefunden. Es wird also definitiv auf eine neue Sportbrille geben diese Saison – welche haben wir noch nicht entschieden, aber eins ist sicher: Sie wird blau!

 

Das braucht keine Worte :)

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