Mehr Vorfreude als Angst

Morgen ist der große Tag, mein zweiter Ironman in Frankfurt. Und endlich, seit zehn Tagen, bin ich schmerzfrei und blicke dem Wettkampf deutlich optimistischer entgegen. Langsam werde ich nervös, die Anspannung steigt. Doch trotz der weiter bestehenden Unsicherheit über den Fuß, der angekündigten Hitze und den Materialschäden der letzten Tage (unten gleich mehr) überwiegt die Vorfreude eindeutig der Angst – das war vor Moret noch ganz anders.

Am Dienstag hatte ich am Wettkampfrad einen Platten, musste also nochmal den Schlauchreifen neu verkleben. Das hat gut geklappt, aber um im Wettkampf noch Ersatz zu haben, musste ich nochmal einkaufen gehen. Jetzt ist zusätzlich auch Pannenspray am Rad montiert. Donnerstag ist mir dann tatsächlich die Sohle vom Radschuh abgerissen (siehe Bild 🙂 ). Da mir bei meinem Sturz auch das Zweitpaar Schuhe kaputt gegangen ist, starte ich nun mit leicht gefütterten Schuhen ohne Schnell-Verschluss, die ich im Winter gefahren bin. Aber hauptsache sie passen und sind eingefahren.

Ansonsten fühle ich mich echt gut, habe mich erholen können und bin mental bereit für den Angriff aufs Altersklassenpodium. Die angekündigte Hitze macht mir wenig aus, damit kam ich bislang immer gut klar. Die Laufzeit wird dadurch für alle langsamer, aber meine Platzierung wird nicht schlechter. Als eher langsamer Läufer mit wenig Körperfett sollte mich das sogar eher weniger beeinflussen.

Ich freue mich auf alle, die ich morgen an und auf der Strecke sehe, die mich anfeuern oder mein Rennen im Athleten Tracker verfolgen. Der Support der letzten Monate hat mir sehr geholfen, denn es waren deprimierende Tage und Wochen dabei, die ich bewältigen musste. Morgen zählt’s nun und ich bin bereit.

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