Alles fit?

Ende April rätseln wieder alle Triathleten, ob denn das Training der letzten Monate fruchten wird. Bin ich fit? Werde ich gut abschneiden? Schaut man auf Facebook, Strava & Co., sieht man tausende Mitstreiter, die gefühlt vier Wochen auf Mallorca waren, bei purem Sonnenschein schon zehntausende Radkilometer abgespult haben und bestens vorbereitet in den ersten Wettkampf gehen. Wie gut, dass ich weiterhin weder auf Strava bin, noch den Facebook-Newsfeed allzu ausführlich durchforste. Denn beeinflussen kann ich nur meine eigene Form – und das habe ich (hoffentlich erfolgreich) in den letzten Monaten.

Radtraining

Radtraining auf dem Auflieger – nach der Ellbogenprellung erst seit knapp zwei Wochen wieder möglich

Eine Selbsteinschätzung in Schulnoten:
(Mal schauen, wie intensiv ich sie Sonntagabend überarbeiten darf/muss)

Allgemeine Form: 2-

Der Bänderriss und die Ellbogenprellung hatten mich ordentlich zurückgeworfen. Inzwischen kann ich wieder voll trainieren, aber etwas Trainingsrückstand ist noch da. Ob ich für eine Sprintdistanz schon „leidensfähig“ genug bin, kann ich wohl erst nach den ersten Wettkämpfen beurteilen. Das war in der Vergangenheit noch nicht unbedingt meine Stärke und im Training kann man das kaum simulieren. Darum sind grade die beiden Auftaktrennen in Gelnhausen und Langenselbold für mich sehr wichtig und ich hoffe auf bitterharte Zweikämpfe. 🙂

Schwimmen: 1-

Schon im Januar dieses Jahres bin ich im Training schnellere Zeiten als jemals zuvor geschwommen. Zwar konnte ich nach dem Bänderriss erstmal zwei Wochen nur mit Fußfessel und nach dem Radunfall drei Wochen gar nicht schwimmen, doch die Zeiten zeigen, dass ich zumindest wieder auf dem Niveau vom Jahresbeginn angekommen bin – und das ist schnell.

Rad: 2+

Die Form auf dem Rad wurde durch die zwei Ausfälle wohl am wenigsten beeinträchtigt. Das wochenlange einarmige Training selbst war zwar oft eine Tortour, dennoch war ich nie länger als zwei Wochen komplett raus. Insb. die Wochen seit dem Trainingslager stimmen mich sehr positiv, die Power ist da. Ob ich das Kraftniveau auch in Zeitfahrposition umsetzen kann, weiß ich noch nicht genau, schließlich kann ich erst seit knapp zwei Wochen wieder vorsichtig auf dem Auflieger fahren. Aber hier spielt die Zeit für mich und spätestens zum ersten Ligawettkampf bin ich wieder vollständig an die Aeroposition gewöhnt.

Laufen: 3+

Die lange Laufpause hat mir stark zugesetzt und der Wiedereinstieg erfolgte auf einem spürbar niedrigeren Niveau. Auch wenn die Reize ab Mitte März richtig gut waren fehlen einfach ein paar Wochen Training. Durch die Pause hat auch meine Belastungsverträglichkeit gelitten und es zwickt aktuell etwas im rechten Mittelfuß (Überlastung). Wenn das bis Sonntag bleibt, wird aus meinem Start in Gelnhausen noch nichts, dann steige ich erst beim Kinzigman ein. So blöd es auch ist, im Dezember und Januar war ich wohl schneller als jetzt. Auf den 5km werde ich im Wettkampf eine Zeit um die 19 Minuten laufen können – das hätte ich gerne 20-30 Sekunden schneller gehabt. Aber die Saison ist noch lang und auch hier wird die Zeit für mich spielen.

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