Vereinsmeister!

Vereinsmeister_Markus_Respondek

Da darf man sich schon mal freuen: Während der Vereinsmeistertitel für mich in den letzten Jahren nie besonders spannend war, war das gegen Raffa nun ein bretthartes Stück Arbeit.

Unser Urlaub war toll und meine Offseason ist quasi schon voll im Gange. Aber für diesen einen Wettkampf wollte ich nochmal fit sein, habe versucht, das Niveau mit einzelnen harten Schwimm- und Laufeinheiten hochzuhalten. Beim Alzenau Triathlon wurde über die Sprintdistanz unsere Vereinsmeisterschaft ausgetragen.

Los ging’s um 10:10 Uhr in der zweiten Startgruppe im üppig warmen Meerhofsee. Ohne Neo wären wir bei knapp über 17 Grad wohl erfrohren, so war’s dann doch recht erträglich. Die Strecke war angesichts meiner Zeit von 6:20 Minuten nie im Leben 550 Meter lang, aber bei der Kälte hatten wir alle nichts dagegen, schnell wieder aus dem Wasser draußen zu sein :)

Alzenau_2017_Schwimmausstieg

Eigentlich hätte ich an dieser Position Max vermutet, aber er ist nach wie vor kein Neo-Freiwasser-Fan und so kam ich als Erster aus dem Wasser. Eine gute Position um in der zweiten Disziplin auf den Raffa-Express zu warten :) Aber hätte man mir das Foto von seinem Schwimm-Ausstieg schon während des Wettkampfs gezeigt – ich hätte vermutlich die Flucht ergriffen 😉

36881005470_e3754a0ccd_k

Angriffslustig wie immer. Raffa auf der Suche nach Menschenfleisch :D

Da mir das Foto aber so schnell niemand vor die Nase hielt, rollte der Respondek-Berger-Express im üblichen 12-Meter-Abstand über Alzenaus Radwege und Straßen. Das Tempo war hoch und wir zogen nach und nach an allen 10 Minuten vorher gestarteten Startern der ersten Startgruppe vorbei. Tatsächlich an allen: Wir wechselten gar als Erster und Zweiter zum Laufen.

36441098834_c7b82be314_k

Nach einer Saison, in der wir uns gegenseitig in neue Sphären getrieben haben und beide längst mehr erreicht hatten, als wir wollten, sollten diese fünf Laufkilometer also entscheiden, wer Vereinsmeister wird und in der Jahresbilanz (bislang 2:2) vorne liegt. Showdown! Raffa übernahm sofort das Tempo und legte fulminant los. Zwar war mein Rennplan, um alles in der Welt an ihm dran zu bleiben, in der Situation dachte ich jedoch, könnte es klüger zu sein, etwas langsamer anzugehen. Und das zahlte sich aus. Die 20-Meter-Lücke, die Raffa zu Beginn riss, konnte ich ca. einen Kilometer vor dem Ziel schließen. Dann bekam Raffa Seitenstechen, musste kurz Gehen und ich zog etwa 50 Meter davon. Den Vorsprung gab ich anschließend nicht mehr her und rannte schließlich mit 25 Sekunden Vorsprung ins Ziel.

36464041553_a2c4364d73_k

Ich freue mich schon auf die nächsten Duelle 2018!

36880917460_fc74efa62f_k

 

Nala hat zwar nicht wirklich verstanden, warum ich so lange ohne sie Gassi gehe, aber wenn’s im Ziel kostenloses Spielzeug gefüllt mit Wasser gibt, findet sie das alles in allem okay :)

So geht ein grandioses Jahr mit einem tollen Wettkampf zu Ende. Und das in einem Team, in dem es einfach Spaß macht, zu starten. Nächstes Jahr wird mein Fokus komplett auf der Liga liegen und zum ersten Mal kann ich dazu sagen: Ich freue mich drauf!

Fotos: Volker Meyer/ OPTIMUM
Hier geht’s zur kompletten Bildergalerie

Ein Kommentar

  1. Sebastian sagt:

    Glückwunsch 😉 Wenn selbst sich der Hund freut, dann war doch alles super

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *