In einer Woche ist es soweit

In genau sieben Tagen bin ich wohl irgendwo auf der zweiten Radrunde, hoffentlich noch voller Energie und am Einsammeln von Kontrahenten, die am Anfang überzockt haben. Ich freue mich riesig auf diesen Tag und bin wirklich guter Dinge, das ich ein gutes Rennen haben werde.

Die Renneinteilung wird dabei ein wichtiger Knackpunkt sein, insbesondere für mich als Langdistanz-Rookie natürlich keine einfache Sache. Weder will ich auf der Laufstrecke eingehen, weil ich es auf dem Rad übertrieben habe, noch mich im Nachhinein fragen müssen, ob nicht noch ein paar Minuten drin gewesen wären. Wie immer liegt der richtige Weg in der goldenen Mitte.

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Auch die Verpflegung ist beim Ironman ein wichtiger Erfolgsfaktor. Zu wenig und mir geht die Puste aus, zu viel und der Magen-Darm-Trakt rebelliert; Foto vom Moret-Triathlon 201, (C) Volker Meyer/ OPTIMUM

 

 

Das Training ist jetzt abgeschlossen, heute standen die letzten Schwimmintervalle auf dem Programm, gestern das letzte Koppeltraining mit 3×20 Minuten Rad-Intervallen im angestrebten Wettkampftempo. Nachdem ich mir beim Swimday wohl einen kleinen Infekt eingefangen hatte und Anfang der Woche total platt war, ist jetzt wieder alles im Lot. Beim Schwimmen merke ich dadurch, dass ich seit knapp einer Woche das Krafttraining eingestellt habe, einen deutlichen Schub nach vorne. Die Muskulatur ist erholt und die Zeiten viel schneller. Just in time in Form 😀

Montag und Freitag kommen jetzt zwei Ruhetage, an den anderen Tagen jeweils kurze Belastungen in allen drei Disziplinen mit Mini-Intervallen im Wettkampftempo. Und dann ist ja auch schon Sonntag!

Supporterteam beim Quarterman

Ironman braucht Ironfan! Auf großartige Unterstützung vom Streckenrand kann ich zum Glück schon lange zählen. Auch beim Ironman kommen Freunde, Familie, Vereinskollegen und inzwischen auch ein paar Fans, die besonders in den dunkelsten Stunden des Tages brauchen werde; Foto vom Unterstützer-Team beim Quarterman 2013. (C) Volker Meyer/ OPTIMUM

Wer mein Rennen am Wettkampftag verfolgen will, kann dies entweder über den Liveticker, dessen Performance jedoch leider grauenvoll ist, oder direkt an der Strecke. Wir alle freuen uns über jede Unterstützung und werden sie im Laufe des Tages brauchen! Um 6:40 Uhr geht es am Langener Waldsee los, um ca. 7:35 +-3 Minuten komme ich dann aus dem Wasser. Dort plane ich mit fünf Stunden +-10 Minuten, hier bieten sich insb. die Kopfsteinpflaster-Passage in Maintal-Hochstadt „The Hell“ und der Hühnerberg zwischen Wachenbuchen und Niederdorffelden zum Zuschauen an. Dort komme ich zweimal vorbei, gegen 8:30 und 10:50 Uhr. Etwa um 12:40 Uhr starte ich dann in den Marathon, da könnt ihr euch am gesamten Mainufer positionieren. Wenn alles nach Plan läuft, seht ihr mich dort alle 50 Minuten und gegen 16 Uhr, nach 9:20 Stunden Wettkampfzeit, auf der Finish Line. Bei dem Gedanken an den Zieleinlauf kriege ich jetzt schon Gänsehaut.

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