Von Woche zu Woche fitter

Der letzte Trainingsblock vorm Ironman, Build 2, hat begonnen und ich merke, wie ich von Woche zu Woche fitter werde. In den letzten Jahren und selbst noch im diesjährigen Wintertraining bin ich im Laufe eines Trainingsblocks in der Regel eher müder als fitter geworden und habe dann auf die Anpassung in der Entlastungswoche gesetzt – und manchmal auch vergeblich gehofft. In den letzten Wochen ist das anders, ich kann die Belastungen im Laufe der Woche nicht nur durch das Ausdehnen der Intervalldauer steigern, auch das Tempo nimmt zu, bzw. das selbe Tempo fühlt sich lockerer an. Sowohl beim Laufen als auch auf dem Rad, sicherlich auch, weil die Wochenumfänge nun geringer sind als noch im Frühjahr und Winter.

Radtraining ist der dominierende Trainingsinhalt im Kurzurlaub im Oberfranken

Im Kurzurlaub stand das Radtraining ganz oben auf dem Programm

Letzten Samstag war ich beim Radtraining schon bei 4×30 Minuten im Wettkampftempo. Dienstag habe ich das dann auf 3×45 Minuten gesteigert, gestern auf 3×50 Minuten. Die gestrige Einheit habe ich zudem mit Wettkampfequipment gemacht, da auch das Wetter mit knapp 30 Grad prädestiniert war, um einen Sommerwettkampf zu simulieren. Wettkampfrad, Aerohelm, Optimum-Speedsuit und Wettkampfernährung. Nur die vollgesperrte Radstrecke habe ich leider nicht gefunden :) Trotz ein paar Ampeln stand am Ende bei allen drei Intervallen ein Schnitt zwischen 36 und 37 km/h – und damit steht ein Langdistanz-Radsplit unter fünf Stunden in Aussicht.

Die Laufumfänge habe ich im Vergleich zum Winter und Frühjahr wieder reduziert, auch weil der linke Mittelfuß immer wieder leicht schmerzt. Aber die geringeren Umfänge machen nichts, solange die wichtigste Einheit stimmt. Und die sitzt regelmäßig! Mittwoch bin ich 4×5 Kilometer gelaufen, und hier fühlt sich selbst ein 4:20er Schnitt total locker an. Heute dann mal wieder ein langer Lauf, da es einfach zu warm und die Nacht zu unruhig war, um heute nochmal Intervalle zu laufen. Dienstag folgt dann noch 3x7km als Hinweg zur Arbeit.

Nächstes Wochenende steht dann der erste Testwettkampf, der Moret Triathlon, an. Die Mitteldistanz im Odenwald ist mein erster Wettkampf in diesem Jahr und ich freue mich riesig drauf, endlich mal die Sau (bzw. die Form) rauszulassen! :) Gleichzeitig ist der Wettkampf natürlich auch ein gutes Training. Statt 3×50 Minuten Rad-Intervalle quasi 1×150 Minuten und statt 3×7 Kilometer Laufen 1×21. Und das vermutlich noch ein klein wenig schneller :)

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