…und 2017 dann auf die Langdistanz

Während alle anderen noch voll im Saft stehen, habe ich schon Offseason und verbringe meine Zeit mit allerlei Sport abseits des üblichen Schwimmen, Radfahren, Laufen. Früh war das Saisonende zwar, jedoch nicht zu früh. Jetzt versuche ich so langsam Erkenntnisse zu ziehen, was gut und was schlecht gelaufen ist und damit dann in die Saisonplanung und Zielsetzung für die nächsten Jahre zu gehen.

Eine wesentliche Änderung stellt sich schon heraus: Ich muss mich davon lösen, auf Wochenstunden zu schauen. Das hilft zwar in guten Wochen, um nicht über das Ziel hinaus zu schießen, verleitet aber in Wochen mit wenig Zeit oder viel Belastung abseits des Sports dazu, die Regeneration zu vernachlässigen. Sinnvoller wäre es wohl, Regeneration(szeiten) zu messen, was jedoch wesentlich komplizierter ist. Nächstes Jahr werde ich also keine Wochenstunden mehr vorgeben oder zählen und versuchen, das Training noch stärker auf äußere Einflüsse anzupassen.

Nach mittlerweile fünf Jahren auf der Mitteldistanz brennt in mir natürlich das Verlangen, endlich meine erste Langdistanz anzugehen. Also habe ich überlegt, mich 2016 für Frankfurt anzumelden. Die Vorbereitungszeit wäre durch die verkürzte 2015er-Saison optimal. Privat allerdings (Stichwort äußere Einflüsse :) ) haben im nächsten Jahr andere Dinge Vorrang und ich weiß, dass die ein oder andere lange Einheit im Winter und Frühjahr wohl hinten anstehen würde.

Zumal ich dieses Jahr durch die Überbelastung der Oberschenkelmuskulatur gemerkt habe, dass der Weg zum Erfolg für mich nicht über mehr, sondern über weniger Training führen muss. Die Formel „Umfang des Vorjahres + 10-15% = bessere Leistung“ funktioniert nicht mehr. Mein optimales Trainingspensum, bei dem ich mich einerseits ausbelaste, andererseits aber auch noch gut regenerieren kann, habe ich erreicht bzw. kurzzeitig wohl sogar überschritten.

Meinen ersten Start beim Ironman in Frankfurt plane ich derzeit für 2017, auch wenn ich natürlich in einem Jahr nochmal schauen muss, wie es beruflich und privat aussieht und ob das realistisch ist. Im nächsten Jahr werde ich aber schon versuchen, mich mit längeren Rad- und Laufeinheiten „bekannt zu machen“, wohlgemerkt ohne den Wochenumfang zu steigern. Wettkämpfe stehen derzeit noch nicht fest, vermutlich aber drei Mitteldistanzen in der Region.

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