32-Stunden-Woche

Das ist das Resultat des Trainingslagers: 32:20 Stunden. Wenn man es genau nimmt sogar in nur sechs Tagen. Jetzt reicht’s aber auch, ich bin müde und zufrieden :) Hier nochmal die Aufstellung, was ich die letzten zwei Tage noch gemacht habe:

Samstag:

  • 08:00 Uhr: 10km Lauf in 0:54 plus Sprints und Lauf-ABC.
  • 11:20 Uhr: 108km Rad in 3:52 mit ordentlich Höhenmetern.
  • 19:30 Uhr: 5,5km Lauf in 0:31.
  • Bei der Radtour hatten Robert und ich heute zum ersten Mal kein Glück mit dem Wetter. Im Hochtaunus war es kühler als gedacht und hat durchgehend geregnet. Ein harter Tag für die Bremsbeläge.

Sonntag:

  • 07:10 Uhr: 12,7km Lauf in 1:10 plus Lauf-ABC.
  • 10:20 Uhr: 129km Rad in 4:29.
  • 17:00 Uhr: 2,4km Schwimmen in 0:45, nur Technik.
  • Bei der Radtour habe ich dann doch die angesammelte Müdigkeit gespürt. Der Puls wurde am Ende niedriger und das linke Knie tat weh.

In der Wochenzusammenfassung macht das damit:

Sportart Einheiten Zeit Distanz
Radfahren 6 21:45 620,9
Laufen 7 7:14 82,0
Schwimmen 3 2:11 6,2
Stabi, Lauf-ABC (4) 1:10
Gesamt  17 32:20 709,1

Alles in allem eine sehr umfangreiche, spaßige, frühlingshafte und kräftezehrende Woche. Heute tut es mir fast schon Leid, bei fantastischen 10° und Sonnenschein keine Einheit zu machen, aber der Körper verlangt es. Zum Glück kann man die Sonne ja auch mit dem Hund genießen :)

Ich denke, die Woche wird mich auch von der Form nochmal voranbringen. Normalerweise trainiere ich ja insgesamt häufig, gehe aber sparsam mit langen und v.a. überlangen Einheiten um. Daher war diese Woche einerseits ein guter Kontrast und somit ein neuer Reiz, andererseits aber auch gut fürs Gewissen, da ich so sicher sein kein, keinen Trainingseffekt durch das Auslassen solcher Trainingseinheiten „verpasst“ zu haben. Was im Trainingslager auch deutlich wurde ist, dass ich meine Sitzposition noch ändern muss und hierfür einen Termin zur Radbiometrie machen werde. Mit der selbst eingestellten Position sitze ich noch zu flach auf dem Rad, die Belastung am Rücken ist zu stark.

Nach dieser Woche habe ich einen noch größeren Respekt vor allen Profi-TriathletInnen. Dass die das Woche für Woche schaffen, so viel zu trainieren und zusätzlich auch noch intensiv, ist eine riesige Leistung. Selbst ohne andere Verpflichtungen fiel es mir schwer, so viel Training mit ordentlich Pause und Ernährung in den Tag zu bekommen. Ich bin beeindruckt. Das ist vermutlich einer der härtesten Karrierewege, die man einschlagen kann – auch wenn’s natürlich Spaß macht.

Diese Woche nehme ich jetzt eine Auszeit um das Trainingslager zu verarbeiten und anderen Dingen meine Aufmerksamkeit zu widmen. Ich bin gespannt, wie schwer es dann nächste Woche fällt, wieder in den normalen Trainingsrhythmus zurück zu finden und „nur“ um die 20 Stunden pro Woche zu trainieren.

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